Maximizing Healthy Life Years: Investments that Pay Off

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Gesundheitspolitik ist mehr als das Management von Behandlungskosten, sondern auch eine Investition in einen zentralen Wettbewerbsfaktor. Zivilisationskrankheiten sind eine der Hauptbedrohungen nachhaltigen Wirtschaftswachstums.


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Der Report „Healthy Life Years: Investments that pay off“ der internationalen Managementberatung Bain & Company und des World Economic Forum (WEF) zeigt, dass gesunde Lebens- und damit Arbeitsjahre eine volkswirtschaftliche Aufwärtsspirale auslösen. Gesundheit ist dabei nicht allein die Abwesenheit von Krankheit, sondern körperliches, geistiges und soziales Wohlergehen. Das wiederum verbessert die Sozialstruktur eines Landes, erhöht Arbeitsproduktivität und Steuereinnahmen und entlastet die Gesundheitssysteme.

In den letzten 50 Jahren sind die Kosten für die Krankheitsbehandlung in den OECD-Ländern stetig stärker gestiegen als das Wirtschaftswachstum – um durchschnittlich zwei Prozent pro Jahr. Dies berücksichtigt noch nicht den durch Krankheit verursachten Ausfall von Arbeitskräften oder das höhere Armutsrisiko kranker Menschen. Weltweit steigt die Lebenserwartung, doch von jedem zusätzlichen Lebensjahr verbringen die Menschen nur 0,8 Jahre in gesundem Zustand. Die Kosten der Gesundheitssysteme laufen aus dem Ruder.

Volkswirtschaften, die ihre Aufmerksamkeit auf das Wohlergehen und die Vorbeugung von Krankheiten richten statt auf deren Behandlung, erreichen laut dem Bain-Report deutlich bessere Renditen auf ihr eingesetztes Kapital. Der als Teil der WEF-Initiative „Future of Healthy“ entstandene Report identifiziert neun Bereiche, in denen sich Investitionen in Gesundheit besonders auszahlen.

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