Gesundheitsbewusste Verbraucher eröffnen Marktpotential

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Ein gesundheitsbewusster Lebensstil ist als Thema in der Mitte der Gesellschaft angekommen; das Thema wird nicht mehr nur auf den Modeseiten der Zeitschriften gefunden oder nur unter Fitnessfanatikern geschätzt. Eine kürzlich von Bain & Company durchgeführte Online-Studie, bei der 1.200 Erwachsene in New York City, München und Neu-Delhi befragt wurden, identifiziert überraschend wenige kulturelle und demografische Unterschiede sowohl in dem besonderen Stellenwert, den Konsumenten einem gesundheitsbewussten Lebensstil einräumen, als auch in den Herausforderungen, denen sie ausgesetzt sind, diesen Lebensstil tatsächlich umzusetzen.

Was aber verbinden Verbraucher mit einer gesunden Lebensweise? Was hindert sie ihrer Meinung nach am meisten daran, das umzusetzen, was sie für richtig erachten? Und welche Geschäftsperspektiven bieten sich für Unternehmen, die neue Märkte für ihre Produkte und Dienstleistungen schaffen, um auf die Nachfrage zu reagieren?

Wir befragten Menschen auf drei Kontinenten und fanden eine breite Übereinstimmung in dem Bereich, der einem gesundheitsbewussten Lebensstil beigemessen wird. Nach Jahrzehnten, in denen der Schwerpunkt darauf lag, Krankheiten zu heilen, stellen die Konsumenten nun zunehmend fest, dass es verbindlicher Verhaltensänderungen und neuer, leistungsfähiger Beziehungen zu den Akteuren im Health- und Care-Bereich bedarf, um gesund zu bleiben. Bei der Wahl zwischen einem einfachen und erschwinglichen Zugang zu entweder einer erstklassigen medizinischen Versorgung oder Möglichkeiten einen gesundheitsbewussteren Lebensstil umzusetzen, entschieden sich mehr als die Hälfte der Befragten in allen drei Städten für die gesundheitsbewusste Lebensweise, auch wenn diese Städte eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung bieten. In New York City entschieden sich dafür mehr als die Hälfte der Befragten, während die Anteile in München und Neu-Delhi bei 69 Prozent beziehungsweise 76 Prozent lagen. Medienberichterstattungen über Fettleibigkeit und vermeidbare Krankheiten mögen bei diesen Befragten auf Resonanz gestoßen sein, da sie realisiert haben, dass man Maßnahmen ergreifen kann, um gesund zu bleiben und medizinische Behandlung zu vermeiden.

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