
Verwirklichung des EU-Binnenmarktes erfordert weitere europäische Fusionen
23.01.2007 - München/Düsseldorf: Bain & Company belegt mit einer neuen Studie, dass die EU-Forderung nach einem einheitlichen europäischen Binnenmarkt weitere europäische Fusionen erfordert
Wesentliche Kriterien der EU für einen funktionierenden Strom-Binnenmarkt – wie z.B. die Steigerung der Anzahl Lieferanten pro Land mit einem Marktanteil von über fünf Prozent auf mehr als sechs Lieferanten, die Steigerung des Marktanteils ausländischer Lieferanten in einem nationalen Markt auf über 20 Prozent oder die Reduktion des Marktanteils des jeweils größten nationalen Erzeugers auf unter 20 Prozent - erfordern den zusätzlichen Markteintritt ausländischer Wettbewerber in den einzelnen, nationalen EU-Märkten. Dies dürfte, um genügendes Momentum zu erreichen, im Wesentlichen nur anorganisch durch Akquisitionen oder Fusionen unter Gleichen erfolgen können.
Wie Dr. Berthold Hannes, Partner der Unternehmensberatung Bain & Company, ausführt, gibt es drei wesentliche Pfade, mit denen Energieunternehmen derzeit ihre Internationalisierung vorantreiben:
- Erweiterung der geografischen Abdeckung um weitere Regionen
- Strom: Erweiterung des geografischen Footprints um zusätzliche nationale Märkte, vor allem in Europa
- Gas: Investitionen in europäische Assets (in LNG global)
- Kombinierte Präsenz in Strom und Gas mit Fokus auf den Wertschöpfungsstufen Vertrieb und Handel
- Grenzüberschreitender Ausbau der vertikalen Integration
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